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Europlan

Der Europlan ist ein von dem Initiator Hans Gottfried entwickeltes finanziertes Rentenmodell unter Einbindung einer Versicherung bei Clerical Medical. Er wurde zwischen 1999 und 2003 vertrieben. Masterdistributor war die EMF AG, die regelmäßig den Vertrieb geschult hat. Bei diesem Modell nahm der Anleger ein Darlehen bei einer Bank oder Sparkasse auf. Beliebte finanzierende Kreditinstitute waren die BayernLB, die Sparkasse Bremen und die Stadtsparkasse Karst-Büttgen. Der Darlehensbetrag wurde für die Einmalzahlung des Beitrages in eine Versicherung bei Clerical Medical verwendet. Daneben zahlte der Anleger noch eine Vermittlungsgebühr und bediente einen Investmentfondssparplan. Der Versicherungsvertrag wurde mit einer Laufzeit von ca. 40 Jahren abgeschlossen. Gleichzeitig waren regelmäßige viertel- oder halbjährlichen Auszahlungen im Versicherungsschein ausgewiesen, die nach ca. 15 Jahren steigen sollten. Nach dem Modell sollte der Anleger über eine Wertsteigerung bei den Investmentfonds das Darlehen nach ca. 15 Jahren tilgen. Bis dahin sollten über die regelmäßigen Auszahlungen die Zinsen bei dem Kreditinstitut gezahlt werden. Nach der Tilgung sollte der Anleger die weiteren regelmäßigen Auszahlungen für sich zur freien Verfügung als Rente haben neben dem bis dahin stetig gestiegenen Versicherungswert.

Auch hier kommen für den Anleger lukrative Erfüllungsansprüche in Betracht, insbesondere dann, wenn die Versicherung noch besteht. Mehr dazu hier ...